FrAInderl

Allianz für generative KI im Bayerischen Wald

Dein Betrieb. Dein Wissen. Deine KI.

FrAInderl – Allianz für generative KI im Bayerischen Wald

Was ist FrAInderl?

FrAInderl ist ein gemeinschaftliches Technologietransferprojekt, das sich der Frage widmet, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Bayerischen Wald von generativer Künstlicher Intelligenz (KI) profitieren können – sicher, nachhaltig und unabhängig von globalen Tech-Konzernen.

Im Zentrum steht die Entwicklung einer offenen, datenschutzkonformen Infrastruktur, die es Unternehmen ermöglicht, generative KI lokal zu betreiben und in ihre Wertschöpfungsketten zu integrieren. Dabei geht es nicht nur um Technologie, sondern um digitale Souveränität, regionale Resilienz und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit.

Fördergeber
Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)


Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst



Laufzeit

3 Jahre Laufzeit (01.07.2025 - 30.06.2028)

Koordination
Gesamtprojektleitung: Prof. Dr. Florian Wahl

Projektkonsortium
Technische Hochschule Deggendorf,
Technologie Campus Grafenau
Universität Passau

Warum FrAInderl?

Die digitale Transformation ist längst Realität – doch viele KMU, insbesondere in ländlichen Regionen, stehen vor großen Herausforderungen:

  • Fehlendes Fachwissen zur Integration von KI
  • Hohe technische Einstiegshürden
  • Datenschutzbedenken bei Cloud-basierten Lösungen

FrAInderl begegnet diesen Herausforderungen mit einem ganzheitlichen Ansatz: Technologieentwicklung, Wissenstransfer und Weiterbildung gehen Hand in Hand.

Was wird entwickelt?

Einheitlicher Wissensspeicher

Ein zentrales Data-Warehouse, das unternehmensinterne Daten strukturiert, sicher speichert und für KI-Anwendungen nutzbar macht – lokal, transparent und kontrollierbar.

Policy-Modul

Ein intelligentes Tagging-System, das Daten automatisch nach Datenschutz- und Vertraulichkeitsrichtlinien klassifiziert. So wird sichergestellt, dass nur autorisierte Informationen in KI-Prozesse einfließen.

LLM-Container

General Purpose Inference Modelle (Large Language Models), die sich nahtlos in bestehende IT-Strukturen integrieren lassen – da eigenbetrieben auch ohne Abhängigkeit von US-Diensten wie ChatGPT oder Perplexity.

Wie funktioniert der Technologietransfer?

FrAInderl bringt Forschung und Praxis zusammen. Gemeinsam mit Unternehmen aus der Region werden konkrete Anwendungsfälle entwickelt und prototypisch umgesetzt.

Die Themenfelder:

Menschen & Qualifikation

z. B. interne Chatbots für Support und Wissensmanagement

Wettbewerbsfähigkeit

z. B. automatisierte Angebots- oder Berichtserstellung

Nachhaltigkeit

z. B. KI-gestützte Optimierung von Ressourcen und Prozessen

Jeder Use Case wird in enger Zusammenarbeit mit den Unternehmen entwickelt, getestet und evaluiert. Ziel ist es, skalierbare Lösungen zu schaffen, die auch über die Region hinaus Wirkung entfalten können.

Projektkonsortium

Was bleibt?

FrAInderl ist mehr als ein Forschungsprojekt. Es ist ein Impulsgeber für eine neue Form der digitalen Selbstbestimmung im ländlichen Raum. Die entwickelten Technologien und Weiterbildungsangebote sollen langfristig verfügbar bleiben und Unternehmen befähigen, ihre digitale Zukunft selbst zu gestalten.

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